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Ernährung im Winter nach chinesischer Medizin

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Ernährung für die Wintermonate nach der chinesischen Medizin
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Ernährung im Winter nach chinesischer Medizin

Ernährung nach Traditioneller chinesischer Medizin, um gesund durch die Wintermonate zu kommen

WINTER - YIN  

Der Winter ist die Jahreszeit, um Kräfte zu sammeln und
zur Ruhe zu kommen. Der Blick geht nach innen und zählt deshalb zum YIN (Passivität, Ruhe, Dunkelheit). Auf ausreichenden Schlaf soll geachtet werden.

Von großer Bedeutung ist auch im Winter die Ernährung und die tägliche Bewegung an der frischen Luft, auch wenn sie noch so kalt ist. Für das Immunsystem und für das Gemüt ist Bewegung im Freien durch Spaziergänge und das Atmen von frischem Sauerstoff besonders wichtig. Gerade im Winter ist die Luft in den Räumen oder im Auto sehr trocken. Dazu bedarf es einem Ausgleich zu den kurzen Tagen mit wenigen Sonnenstunden, da es sonst zu Stagnation im Körper kommen kann (unzureichender Fluss von Blut und Qi, Energie).


Da der Mensch in den Wintermonaten oft Kälte, Feuchtigkeit und Nässe ausgesetzt ist, sollte man nach der Theorie der TCM Nahrungsmittel zuführen, die den Körper von innen wärmen.  

Zu meiden sind Nahrungsmittel, welche kühlend und befeuchtend wirken:

z.B.
rohes Obst (Bananen, Äpfel, Zitrusfrüchte)
Rohkost und Salate
kalte Getränke
Milchprodukte



Die Einschränkung von Milchprodukten hat in der TCM einen hohen Stellenwert. Milchprodukte wirken schleimbildend, können dadurch in den Lungen vermehrt Schleim produzieren und dadurch die Lungen schwächen. Das Ergebnis ist eine höhere Anfälligkeit gegenüber Erkältungen und Husten.

Vermehrt sollten Nahrungsmittel auf den Tisch, die wärmend und erhitzend wirken.

z.B.

Suppen und Eintöpfe

Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen)

warmer Brei ( Haferflocken, Polenta, Hafer, Dinkel)
getrocknete Früchte (Feigen, Datteln, Trockenfrüchte)

Nüsse

warme Getränke (Kräutertee, Ingwertee, Gewürztee)

Gewürze (Zimt, Nelken, Ingwer, Anis, Pfeffer, Chilli, Fenchel, Muskatnuss)

Fleisch (Huhn, Lamm)




Wichtig in dieser Jahreszeit sind überwiegend warme Mahlzeiten. Da die Verdauungsorgane Magen und Milz für den Verdauungsvorgang Wärme benötigen, bedarf es weniger Energie, wenn die Nahrung warm ist. Bei Rohkost und Salat wird mehr Energie zur Verdauung benötigt, die dann an andere Stelle fehlt. Somit lässt uns zu viel kühlende Nahrung müde und schlapp werden, wir frieren schnell.

Auf den ersten Anschein wirkt vieles aus der TCM anders als es hierzulade üblich ist. Doch scheint es meist sehr logisch. Leider sieht man in den Supermärkten von heute auch Früchte und Gemüsesorten, die nicht natürlicherweise zu dieser Jahreszeit in der Region wachsen.




Vitamine dürfen aber natürlich auch nicht fehlen.
Zu wichtigen Lieferanten zählen dazu:


Hochwertige Öle und Fette aus Oliven, Weizenkeimen und Sonnenblumenkernen, Avocado, Nüsse, Erbsen und Karotten liefern sehr gute Vitamine. Aber auch Butter,Kürbiskern - und Rapsöl eignen sich hervorragend.

Wintervitamine werden zugeführt durch Gemüseeintöpfe, durch Kohlgemüse wie Wirsing -, Grün- und Weißkohl, Sellerie und Pastinaken, Schwarzwurzel und Sellerie, Blumenkohl und Lauch.
Kohl ist reich an Vitamin B6, Folsäure und Balaststoffen.  
Auch Zink ist wichtig für die Stärkung der Abwehrkräfte. Vor allem ist Zink in Austern, Fleisch, Eiern, Leber aber auch in Kartoffeln, Blumenkohl und Karotten zu finden.

Als Nascherei für Zwischendurch eignen sich Trockenfrüchte wie Feigen, Zwetschgen, Äpfel, Aprikosen und Nüsse besser als rohes Obst oder Süßigkeiten.

Als Obstzuführ wird der Verzehr von Bratäpfeln, gebackener Banane mit Honig oder Rosinen mit Reis, Polenta oder Haferflocken empfohlen.
Dabei wird viel Energie produziert, der Körper wird von Innen gewärmt und es muss wenig Energie für die Verdauung aufgebracht werden. Dasschont die Mitte (Magen und Milz) und somit den gesamten Organismus.





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